ÜBER MICH

Ich bin
wie ein Blatt im Wind
des Windes Freund
der Erde Kind.
DJ

Leben gibt es nur im Jetzt. Die Vergangenheit ist dazu da, aus ihr zu lernen für das, was man plant, um damit klarzukommen, was passiert, wenn man mittendrin ist. Und ich habe viel gelernt. Von meiner Familie, aus – auch romantischen – Beziehungen, von Freunden, von Arbeitsplätzen, von verschiedenen Aus-, Weiter- und Fortbildungen, im Studium – und im Gespräch mit allen möglichen Menschen die ich in U-Bahnen, auf Reisen, im Internet oder eben in Schulen, Unis oder bei der Arbeit kennengelernt habe. Dankbar bin ich meiner Familie für alles, was sie mir gegeben hat und noch gibt. Jede_r von ihnen auf eigene Weise. Wenn mich jemand fragt, wie ich zum Schamanismus gekommen bin, gibt es zwei Antworten: Ich bin als Kind in den Zaubertrunk gefallen. – oder: Durch meinen Bruder. Es hat eine ganze Weile für mich gebraucht, nicht mehr an Erwachsensein und Vernünftigsein zu glauben, sondern vielmehr im tiefen Vertrauen in mich das zu leben, was mich ausmacht und in mein Leben passt. Da bin ich jetzt. 

Bis hierher habe ich viele Jahre in der freien Wirtschaft im kaufmännischen Bereich gearbeitet, habe spät studiert und meinen Master der Erziehungswissenschaften mit den Nebenfächern Germanistik und Anglistik – jeweils mit Sprach- und Literaturwissenschaft – sehr zügig abgeschlossen, im Schulsystem gearbeitet und damit glücklicherweise wieder aufgehört, einen HR Management Kurs absolviert, sogar mit Ausbildereignerschein. Dann bin ich meiner Berufung gefolgt und habe einen Yogalehrerkurs und Coachingseminare belegt. Aktuell arbeite ich bei einem Bildungsträger und leite dort internationale Bildungsprojekte, meistens im Rahmen von Erasmus+.

Gefühlt schreibe ich schon immer Gedichte, die Momentaufnahmen meines Lebens, die in ihrer Perspektive immer das tiefe Hineinfühlen in den Augenblick haben, das Verstehen, den Weg zur Erleuchtung, das Unendliche. Und dann entstehen die Bilder, die Mosaike, die diese Muster aufgreifen. Letztlich ist  für mich alles Mustererkennung und das Übertragen von einer Intuition, einer Situation, einer Dimension, in eine nächste. Seit 2020 ist neu für mich, dass ich Heilgesänge dichte. Die Melodien kommen zu mir, manchmal über Vogelgesang, über Geräusche auf der Straße, in Träumen, in der Natur. Die Themen ergeben sich aus dem, was des Heilwerdens bedarf und dem, was ich bereits ins Leben integriert habe. Und natürlich aus dem Kreislauf des Lebens, der im Verlauf der Mond- und Sonnenfeste die Jahreszeitenfeste einschließt.

Menschen sind immer spannend für mich: Wie sie zu ihren Sichtweisen gekommen sind, wie sich ihr persönliches Leben zusammengestrickt hat, um zu ihrem Lebensweg zu werden. Da geht es nicht um Bewerten, sondern um Auswerten .. was hat es ihnen gebracht, wofür kann es ihnen nutzen  im weiteren Leben .. und manchmal geht es einfach nur darum, die Geschichte zu hören und zu bewundern. Gerade auch die kleinen Geschichten, die das Leben schreibt. Um es mit Nünning&Nünning (2002 [MacIntyre, Swift 1984]) zu sagen: Der Mensch ist ein geschichtenerzählendes Tier. 

Kurz gesagt: Ich bin Generalistin wie es im Buche steht.

Kreativität findet ihren Ausdruck – für mich visuell in Mosaiken, Bricolagen und Acrylgemälden – im tiefen Empfinden meiner Wahrheit in der Dichtkunst und in den Heilgesängen.

 Sprich mich gerne darauf an!

SPIRITUELLE KUNST

POESIE